Eisrettungsübung der Jugendfeuerwehr

Am ersten Wochenende des neuen Jahres nutzte unsere Jugendfeuerwehr die anhaltenden Minusgrade, um eine Eisrettungsübung durchzuführen.

Nach einer kurzen Theorieeinheit, in der die Gefahren von Eisflächen und das richtige Vorgehen bei einer Eisrettung besprochen wurden, ging es hinaus auf die Eisfläche. Dabei wurde auch erklärt, wie eine gerettete Person nach der Rettung betreut werden muss, bis der Rettungsdienst übernimmt.

Die Übung fand auf einer Eisfläche statt, die normalerweise zum Eisstockschießen oder für kleine Eishockeyspiele genutzt wird. Das „Gewässer“ ist maximal einen halben Meter tief und wird regelmäßig für winterliche Aktivitäten genutzt, sodass unsere Jugendfeuerwehr hier unter sicheren Bedingungen üben konnte.

Auf dem Eis wurden verschiedene Möglichkeiten ausprobiert, wie eingebrochene Personen schnell, sicher und möglichst schonend gerettet werden können – denn gerade bei einer Eisrettung zählt jede Minute. Neben einer Kinderpuppe als Übungsobjekt konnten sich die Jugendlichen dabei auch gegenseitig „retten“ und so die Abläufe nahe an der Realität zu üben. Geübt wurde unter anderem mit Steckleiterteilen, der Schleifkorbtrage und dem Spineboard.

Nach rund eineinhalb Stunden in der Kälte ging es zurück ins Gerätehaus. Dort konnten wir uns bei einer heißen Tasse Tee wieder aufwärmen und die Übung gemeinsam nachbesprechen.

Solche praxisnahen Übungen sind ein wichtiger Teil der Ausbildung unserer Jugendfeuerwehr und sorgen dafür, dass der Nachwuchs bestens vorbereitet ist.